Chirurgie

Als erfahrene  Fachärzte für Chirurgie können  wir Ihnen ein großes Spektrum an Operationen und Operationstechniken anbieten.

Unsere Schwerpunkte sind die Chirurgie der Schilddrüse, die operative Behandlung von Gallensteinleiden,  Blinddarmentzündung, die operative Therapie von Leisten-, Schenkel-, Nabel- und Bauchwandbrüchen in  laparoskopischer und konventioneller Technik , die Behandlung von Enddarmerkrankungen, Geschwülsten und Entzündungen der Haut.

Struma colli (Schilddrüsenvergrößerung, „Kropf“)

Bei gut- und bößartigen Erkrankungen der Schilddrüse ist oft die Operation ein wesentlicher Bestandteil einer erfolgreichen Therapie. Zur Vermeidung einer Verletzung des Stimmbandnerven verwenden wir die neuesten elektrophysiologischen Überwachungssysteme („kontinuierliches Neuromonitoring“). Eine stationäre Behandlung ist notwendig.

Cholecystolithiasis (Beschwerden bei Gallenblasensteinen)

Bei typischen „Gallenbeschwerden“ und sonographisch nachgewiesenen Gallenblasensteinen kann die Gallenblase mit Steinen meist in laparoskopischer Technik („Schlüssellochchirurgie“) schonend operativ entfernt werden. Eine stationäre Behandlung ist notwendig.

Appendizitis vermiformis („Blinddarmentzündung“)

Die Entzündung des Wurmfortsatzes ist eine akute chirurgische Erkrankung.

Meist kann der entzündete Darmabschnitt schonend in laparoskopischer Technik (Schlüssellochchirurgie) entfernt werden. Eine stationäre Behandlung ist notwendig.

Narbenhernien ( Bauchwandbrüche nach Voroperationen)

Wir verfügen über eine besondere Expertise bei der operativen Versorgung komplexer Narbenbrüche.

Meist ist zur Rekonstruktion die Implantation eines Kunststoffnetzes notwendig. Oft ist eine stationäre Behandlung notwendig.

Leistenhernie (Leistenbruch, laparoskopische und konventionelleTechniken)

Die Versorgung von Leistenbrüchen stellt einen Schwerpunkt unserer Praxis und Klinik dar.

Wir operieren pro Jahr etwa 400 Leistenbrüche in den verschiedensten Techniken, meist nach „Lichtenstein“ als offenes Verfahren oder in laparoskopischer Technik als „TAPP“ . Das offene Verfahren mit Hautschnitt in der Leiste ist üblicherweise ein ambulanter Eingriff, die „TAPP“ erfolgt unter stationären Bedingungen.

Nabelhernie

Unter  Nabelbruch versteht man eine Bruchlücke im Bereich des Nabels.

Die Lücke wird direkt mit einer Naht oder einem zusätzlichen Kunststoffnetz spannungsfrei verschlossen. Es handelt sich meist um einen ambulanten Eingriff.

Weitere Informationen zum Thema „Nabelhernie“

Bauchwandhernie

Meist handelt es sich um eine Lücke in der Bauchwand oberhalb des Nabels .

Oft kann der Defekt mit  einer fortlaufenden Naht verschlossen werden, bei größeren Brüchen muss die Bauchwand mit einem Kunststoffnetz verstärkt werden. Es handelt sich meist um einen ambulanten Eingriff.

Perianalvenenthrombose (Thrombose Darmausgang)

Schmerzhafte Schwellung durch ein Blutgerinnsel am Darmausgang (After), je nach Größe und Beschwerdebild operative Therapie in lokaler Betäubung oder konservativer Behandlungsversuch  möglich.

Marisken (störende Hautfalten am Darmausgang)

Marisken sind schmerzlose Hautfalten bzw. Hautläppchen am Darmausgang (After). Kleinere Marisken bedürfen keiner Therapie, größere Falten können die Analhygiene beinträchtigen und zu Juckreiz oder einem Analekzem führen. Eine operative Entfernung ist dann sinnvoll.

Analfissur (Einriss der Haut am Darmausgang)

Hierbei handelt es sich um einen Einriss der Haut bzw. Schleimhaut am Darmausgang (After). Oft ist zunächst ein nichtoperativer Behandlungsversuch mit speziellen Salbenzubereitungen sinnvoll,  falls nach einigen Wochen keine Besserung eintritt, sollte eine Operation durchgeführt werden.

Analabszess/Analfistel

Hierbei handelt es sich um eine meist schmerzhafte, umschriebene Eiteransammlung am Darmausgang  (Abszess)  bzw. um deren Folgezustand, ein röhrenförmiger kleiner Verbindungsgangsgang  (Fistel) zwischen Analkanal und angrenzender Haut. Der Abszess muß meist notfallmäßig chirurgisch behandelt werden.

Kondylome (Feigwarzen)

Bilden oft erhabene, warzenförmige Veränderungen im Intimbereich. Es handelt sich um eine Infektionserkrankung mit humanen Papillomaviren, eine elektrochirurgische Abtragung ist meist möglich.

Hämorrhoiden

Hämorrhoiden sind arteriovenöse Gefäßpolster, die ringförmig unter der Enddarmschleimhaut angelegt sind und dem Feinverschluss des Afters dienen. Beim sogenannten Hämorrhoidalleiden  sind diese Gefäßpolster vergrößert und oft Richtung After tiefergetreten. Sie verursachen dann vor allem wiederholte Blutungen, Nässen,  Juckreiz und Stuhlschmieren. Die Heilung kann bei ausgeprägten Befunden nur durch eine chirurgische Behandlung erfolgen. Die Operation wird üblicherweise ambulant durchgeführt.

Lipom

Gutartiger Tumor aus Fettgewebszellen, oft im Unterhautfettgewebe oder zwischen einzelnen Muskelschichten. Ob es sich wirklich um einen gutartigen Befund handelt, kann letztendlich erst nach chirurgischer Entfernung und histopathologischer Untersuchung (Mikroskopie) beantwortet werden.

Atherom (Grützbeutel, Talkzyste)

Atherome entstehen infolge einer Verstopfung des Ausführungsganges für das Talgdrüsensekret im Bereich der Haut. Die entzündete, stark schmerzhafte Zyste sollte  sofort chirurgisch behandelt werden, das nicht entzündete Atherom wird nach Terminabsprache geplant operiert.  Beide Operationen sind üblicherweise in Lokalanästhesie und ambulant möglich.

Tumore der Haut

Wir führen die chirurgische Entfernung von gut-und bössartigen Hautveränderungen durch. Nach der körperlichen Untersuchung erfolgt die zeitnahe Terminvereinbarung. Normalerweise ist eine ambulante Operation in lokaler Betäubung möglich.

Abszess (Eiteransammlung)

Ein Abszess ist eine eingegrenzte Eiteransammlung in einer nicht vorbestehenden Körperhöhle. Der Hohlraum entsteht durch eine  entzündliche Gewebseinschmelzung . Üblicherweise handelt es sich um eine bakterielle Infektion. Die chirurgische Therapie beinhaltet die Eröffnung der Abszesshöhle, Spülen und Einlegen einer Tamponade. Je nach Abszesslokalisation ist eine lokale Betäubung möglich oder aber eine Kurznarkose notwendig.

Sinus pilonidalis (Steißbeinfistel, Pilonidalzyste)

Chronische Entzündung  von Haut, Unterhautfettgewebe und Hautanhangsgebilde im Bereich der Gesäßfalte und Steißbeinregion. Eine definitive Heilung ist meist nur durch eine radikale Entfernung des chronisch entzündeten Gewebes möglich.  Je nach Ausprägung erfolgt die Operation in lokaler Betäubung oder Vollnarkose. Meist handelt es sich um einen ambulanten Eingriff.

Phimose (Vorhautverengung)

Die Vorhaut lässt sich nicht komplett über die Glans penis (Eichel) zurückschieben.

Bei Kindern ist normalerweise ein konservativer Behandlungsversuch mit einer speziellen Salbe sinnvoll.  Kommt es unter dieser Therapie zu keiner Besserung, empfehlen wir die operative Korrektur.

Auch beim erwachsenen Mann  sollte  sich im erigierten und nicht erigierten Zustand des Penis leicht und ohne Schmerzen komplett über die Eichel zurückziehen lassen. Ist dies nicht möglich, empfehlen wir ebenfalls eine operative Revision. Der Eingriff erfolgt ambulant in Kurznarkose.

Beschneidung aus religiösen Gründen (IGEL-Leistung)

Zeigt sich bei der körperlichen Untersuchung keine Vorhautverengung (Phimose), darf eine gewünschte Beschneidung  nicht zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung  durchgeführt werden. Die Kosten für Operation und Narkose müssen privat bezahlt werden. Der Eingriff erfolgt ambulant in Kurznarkose.

Sterilisation beim Mann bei abgeschlossener Familienplanung (IGEL-Leistung)

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